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„Scharfer Test“ in Schaltaufträgen

Flexiblere Bedienbarkeit in der GMA-Verwaltung

Eine Dienstleistung steht an und Sie müssen mehrere GMA-Elemente gleichzeitig in den Zustand „Scharfer Test“ setzen – als Disponent erhalten Sie also eine Übersicht über die Elemente, die auslösen. Wie bei einem Befehl können Sie nun vorplanen, ob eine Schaltung als „scharfer Test“ einlaufen soll.

Soll bei einem Schaltauftrag ein Befehl für unterschiedliche Elemente gelten, können Sie diese einfach aus der GMA-Verwaltung per Drag & Drop in den Auftrag übernehmen. Anschließend wird Ihnen die Schnittmenge der für diese Elemente möglichen Befehle angezeigt. 

Das ermöglicht Ihnen eine flexiblere Bedienbarkeit durch die Mehrfacherfassung von Schaltvorgängen.

„Wir stellen den Katastrophenschutz neu auf“

Landkreis Germersheim digitalisiert den Katastrophenschutz mithilfe des lebensrettenden Systems RescueWave

Einsätze mit einer Vielzahl von Betroffenen und Verletzten – für Einsatz- und Führungskräfte stellen sie immer eine enorme Herausforderung dar. Innerhalb von kürzester Zeit mpssen sie die Lage überblicken, Maßnahmen bedarfsorientiert und priorisiert durchführen und Informationen gezielt sammeln und bündeln. […]

Erschienen in: Security Insight, Ausgabe 3-2019 vom 1. Juli 2019

„Eine vielversprechende Technologie – wir sind gespannt!“

Digitalisierung statt Zettelwirtschaft: Die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen erprobt eine neue Technologie zur effizienten Bewältigung von Großschadenslagen

Elektronische Sichtungsgeräte statt Patientenanhängekarten, modernste Software statt Kladden und Handnotizen – die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen plant einen wichtigen Schritt in ihrer Digitalisierungsstrategie: Getestet wird das elektronische System RescueWave, mit dem sich Einsatz- und Führungskräfte bei Großschadenslagen einen besseren Überblick der Lage verschaffen, Betroffene gesichtet und letztendlich Verletzte schneller versorgt werden können. Alle Daten werden digital erfasst, damit die Einsatzverantwortlichen zu jeder Zeit die aktuelle Zahl der Betroffenen, die Schwere der Verletzungen sowie den Transportstatus in die Kliniken im Blick haben.

„Unser Ziel ist es, zukünftig die Potentiale neuer Technologien auch im Einsatz zu nutzen“, sagt Dr. Kirstin Eisenhauer, Abteilungsleiterin Technische Dienste bei der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen. Großschadenslagen – also Massenkarambolagen oder Zugunglücke  – stellen für Einsatz- und Führungskräfte immer eine enorme Herausforderung dar. In der ersten Phase solcher Einsätze ist es wichtig, sich schnell einen Überblick darüber zu verschaffen, wie viele Menschen betroffen sind, wo sich diese befinden und wie das Ausmaß der individuellen Verletzungen ist. Es gilt nun, die chaotische Lage so schnell wie möglich zu erkunden und zu beurteilen. Umgehend müssen die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden – basierend auf der Entscheidung, welche Patienten priorisiert versorgt und als erstes transportiert werden müssen.  

„Im Rahmen des Pilotprojekts prüfen wir, inwieweit die üblichen Patientenanhängekarten durch die neue Technologie sinnvoll ersetzt werden kann“, so Eisenhauer. „Wir verfolgen damit das Ziel, die Sichtung und die Versorgung der Verletzten zu beschleunigen und schneller ein aussagekräftiges Lagebild, auch an unübersichtlichen Einsatzstellen, erhalten zu können. So könnten wir wertvolle Zeit sparen.“

Und so funktioniert die Unterstützung durch RescueWave an der Einsatzstelle: Bei einer Großschadenslage hängen die ersteintreffenden Einsatzkräfte den Geschädigten je ein Sichtungsgerät (RescueNode) um und schalten es ein. Sofort sind die Betroffenen registriert, ihr Standort wird drahtlos an die Einsatzführungssoftware übertragen. Danach erfolgt die Sichtung der Patienten: Der Drehschalter am Gerät wird je nach Sichtungskategorie auf die entsprechende Position gestellt. In Echtzeit können Ärzte, Einsatz- und Abschnittsleiter auf Tablets und im Einsatzleitwagen sehen, wo es wie viele Betroffene und Verletzte welcher Sichtungskategorie gibt. Die Verantwortlichen des Einsatzes wissen nun genau, wer priorisiert behandelt werden muss und, dank GPS-Lokalisierung, wo genau sich die Personen befinden.

Die Führungskräfte überblicken die aktuelle Zahl der Betroffenen, deren momentane Sichtungskategorien und den Transportstatus; so kann die dynamische Lageentwicklung verfolgt werden. Automatisch erstellte Statistiken werden laufend aktualisiert, mit wenigen Klicks können die Verletzten auf Rettungsmittel und Kliniken zugeteilt werden. Medizinische Erstmaßnahmen werden dokumentiert, Transport- und Suchdienstinformationen aufgenommen. Einsatzkräfte können also schneller die wichtigen Entscheidungen treffen und Maßnahmen in die Wege leiten. Das speziell für RescueWave entwickelte Funknetz baut sich ad hoc auf, ist autark von anderen Netzen und resilient bei abgelegenen Lagen sowie beim Ausfall normaler Kommunikationswege wie zum Beispiel Mobilfunk. Die Führungskräfte erhalten während des gesamten Einsatzes die aktuellsten Daten.

Zum Start des Pilotprojekts wurden die beiden Einsatzleitwagen mit den technischen Komponenten des RescueWave-Systems ausgestattet. Zum Lieferumfang gehören außerdem 40 elektronische Sichtungsgeräte, vier Tablets und Ausbildungen am System, bestehend aus Präsenz- und E-Learning-Schulungen. „Wir planen umfangreiche Schulungen und Erprobungen im Rahmen der 30-Stunden-Fortbildung 2020“, so Daniel Hüwe, stellvertretender Referatsleiter bei der Feuerwehr Gelsenkirchen. „Im Rahmen einer Verwaltung 4.0 wollen wir bestehende Prozesse im Aufgabenspektrum der Feuerwehr und des Rettungsdiensts digitalisieren und so einen Mehrwert generieren.“

„Da musste ich noch erklären, wie eine Maus funktioniert“

Drei Fragen an: Martina Arnold-Menn, Schulungsleitung bei VOMATEC

In Zeiten von Röhren-Monitor und Disketten gab sie schon lange Softwareschulungen: Martina Arnold-Menn trainiert und unterstützt unsere Anwender seit 18 Jahren. Als VOMATEC noch eine Handvoll Mitarbeiter beschäftigte, wurde sie wegen ihrer Erfahrungen mit an Bord geholt – kurz darauf begann die Firma zu wachsen.

Ist es wirklich notwendig, dass sich jeder schulen lässt, der regelmäßig mit ARIGON PLUS arbeitet?

Schulungen erhalten prinzipiell alle ARIGON PLUS-Anwender, zumindest sollten sie sich die eigenen Anwendungsgebiete genau erklären lassen. Das System bietet inzwischen so viele Funktionen – und in den Schulungen erfahren die Teilnehmer, wie sie diese optimal nutzen und einsetzen können. Wir vermitteln nicht nur Grundlegendes, sondern erzeugen auch eine Menge „Aha“-Effekte, wenn klar wird, was alles möglich ist und welche Arbeitserleichterungen und Sicherheiten das System bringt. Die Schulungen sind so konzipiert, dass jeder in seinem Bereich anschließend gut mit der Software zurechtkommt und viele Tricks und Kniffe kennt.    

 Schulungen nach Maß – das war nicht immer so: In den VOMATEC-Anfangszeiten war die Software anders aufgebaut.

Als ich 2001 bei der VOMATEC anfing, stiegen gerade die Anforderungen der Kunden an ein umfassendes System, das viele Bereiche abdeckt. Die Bediener waren bis dahin oft gleichzeitig Administratoren, das ist heute meist getrennt. Thematisch standen zu Beginn das Berichtswesen und der Katastrophenschutz im Mittelpunkt. Die Schulungen hießen „Kompaktkurs Einsatz“ oder „Alarmierung mit ARIGON“. Das Produkt und der Kundenstamm entwickelten sich schnell weiter, VOMATEC brauchte also dringend Verstärkung. Ich war damals Schulungsleiterin in einer anderen Softwarefirma und kannte mich mit Qualitätsmanagement aus. Bevor ich in die Firma kam, hatte die Chefin selbst die Kunden geschult.  

Haben sich die Kundenfragen seitdem geändert?

Oh, ja! Ganz am Anfang musste ich oft Grundlegendes PC-Wissen vermitteln: Wo sich die Backspace-Taste befindet, was ein Betriebssystem ist oder wie eine Maus richtig bedient wird. Auch die Voraussetzungen waren andere: Es gab kaum Laptops, da die sehr teuer waren. Ich habe also an festen Rechnern und Röhrenbildschirmen geschult – bei den Schulungen bei den Kunden vor Ort war das logistisch gar nicht so einfach.

Bald schon kamen mehr und mehr Berufs- und Werkfeuerwehren und erste Leitstellen dazu, das Portfolio wurde erweitert. Die Schulungsteilnehmer änderten sich. Es gab mehr Anbindungen, die vorher technisch nicht möglich waren. Inzwischen haben vor allem Industriebetriebe und größere Feuerwehren Key User und Spezialisten für die einzelnen Bereiche. Heute schulen wir vor allem Gerätewarte, Berichtsschreiber, FEZ- Personal, Bediener und Einrichter von Sicherheitszentralen, Sachbearbeiter und Mitarbeiter in der Verwaltung. Um Details noch genauer zu vermitteln, haben wir vor einigen Jahren die Online-Seminare mit ins Programm aufgenommen. Hier geht es darum, in kurzer Zeit Wissen zu vermitteln, fokussiert auf einen Themenbereich und ohne irgendwohin reisen zu müssen.

Automatischer Versand signierter Berichte

Sparen Sie Zeit, Arbeit und Verwaltungsaufwand!

Der Einsatz-Bericht ist erstellt und signiert – nun folgt die Verteilung. Hier kommt das neue Feature  von ARIGON® PLUS ins Spiel! Vermeiden Sie den umständlichen  Export des Berichts mit  anschließendem, manuellen E-Mail-Versand. Mit unserem praktischen Modul wird sofort nach Signatur des Berichts der automatisierte E-Mail Versand an einen oder mehrere festgelegte Verteilervorgenommen. Keine weitere Aktion ist nötig! Die Verteiler können Sie individuell nach Ihren Belangen erstellen  –  so garantieren Sie einen effizienten, fehlerfreien Versand der Berichte, ganz ohne Zeitversatz und Mehraufwand. Praktisch!

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