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Das Rettungswesen braucht mehr Digitalisierung

 

Bad Kreuznach, 9. Dezember 2021 – Im Rettungswesen kommt es auf Geschwindigkeit an. Um Rettungskräfte bei komplexen Einsatzlagen optimal zu unterstützen, führt an der Nutzung von digitalen Lösungen kein Weg vorbei. VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, nennt vier Digitalisierungsmöglichkeiten.

Integrierte Softwarelösungen für das Sicherheits- und Gefahrenmanagement unterstützen Verantwortliche wie Einsatzleiter und Einsatzkräfte, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Hierfür ist eine auf Echtzeitinformationen basierende Fakten- und Datenlage entscheidend. Eine weitgehende Digitalisierung aller Prozesse ist hierfür zwingend erforderlich.

Ein Software-gestütztes System für das Einsatzmanagement in komplexen Einsatzlagen oder bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) sollte nach VOMATEC vier Grundanforderungen erfüllen:

1. Digitale Führungsunterstützung für die Einsatzleitung 

Zur Optimierung der Einsätze und der Einsatzstellenorganisation ist eine digitale Führungsunterstützung erforderlich. Mit Software-Lösungen beziehungsweise Software-gestützten Systemen können die Lageerkundung und -beurteilung sowie die Einsatzbearbeitung deutlich beschleunigt und Führungs- und Einsatzkräfte entscheidend unterstützt werden. Bereits in Frühphasen von Einsätzen erhalten Verantwortliche mit solchen Lösungen relevante Informationen über die Situation vor Ort, zum Beispiel mit Geo- beziehungsweise Lagedaten, Daten zu Gebäuden und Infrastruktur oder auch mit Wetterdaten.

2. Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen 

Die Digitalisierung der Prozesse vor Ort ermöglicht durchgängige Informationen, die für Rückmeldungen an die Leitstelle über die Lage oder auch für Nachalarmierungen genutzt werden können. Digitalisierung bietet aber nur dann einen Mehrwert, wenn sie auch mit Automatisierung einhergeht, das heißt, wenn Daten automatisch erhoben und in strukturierter Form geliefert werden sowie bestimmte Prozessschritte automatisiert ablaufen. So können die Effizienz erhöht und manuelle Fehlerquellen vermieden werden. Ein Beispiel für die Digitalisierung sind intelligente IoT-Geräte, die Rettungskräfte Unfallopfern umhängen und herkömmliche, nicht vernetzte Patientenanhängekarten ersetzen. Dadurch wird eine zügige Kategorisierung und Priorisierung von Verletzten, die automatische Erstellung von Statistiken sowie eine zielgerichtete Verteilung von Personen nach Verletzungsmustern auf bestimmte Kliniken ermöglicht.

3. Digitalisierung der Infrastruktur und Datenvernetzung

Wichtig ist auch die Digitalisierung der Infrastruktur mit einer Vernetzung der Datenlandschaft und Beseitigung von Medienbrüchen. Die Verknüpfung verschiedener Systeme, die Leitstellen und Einsatzkräfte vor Ort nutzen, und die Datenweitergabe führen zu einer deutlichen Prozessoptimierung. Dadurch wird die bei überregionalen Ereignissen notwendige Koordination mehrerer Einsatzstäbe erleichtert. Auch die Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen kann so optimiert werden.

4. Nutzung resilienter Systeme

Robustheit und Ausfallsicherheit sind unverzichtbare Kriterien für Systeme in der Gefahrenabwehr. Dies bedeutet zum einen, dass Infrastruktur und Services redundant ausgelegt sind, sodass bestimmte Ausfälle kompensiert werden können. Zum anderen muss auch die Verfügbarkeit einer digitalen Lösung gewährleistet sein. Dabei ist gerade bei Vor-Ort-Einsätzen, die vielfach immer noch unzureichende Mobilfunkabdeckung zu beachten. Idealerweise unterstützen digitale Systeme deshalb auch verschiedene Kommunikationskanäle oder sogar eine autarke Kommunikation. Wird ein eigenes mobiles Netzwerk – etwa mit auf Einsatzfahrzeugen montierten Kommunikationsknoten – genutzt, ist eine Funktionsweise auch unabhängig von Online-Services sichergestellt. 

„Führungs- und Einsatzkräfte müssen im Rettungsdienst und Katastrophenschutz schnelle und zuverlässige Entscheidungen treffen. Die Digitalisierung bietet hier ein enormes Potenzial. Der Einsatz von digitalen Lösungen führt zu einer höheren Effizienz und Effektivität, und zwar durch bessere Entscheidungsgrundlagen und beschleunigte Reaktionszeiten“, erklärt Dr. Stephan Heuer, Geschäftsführer bei VOMATEC. „Ein vorrangiges Ziel ist die Verkürzung des Prähospitalzeitintervalls für kritisch verletzte Patienten. In letzter Konsequenz kann Digitalisierung damit Leben retten“.

 

Vomatec und Kerlink kooperieren beim digitalen Notfallmanagement für Smart Cities

Bad Kreuznach, 11. November 2021 Vomatec, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, und das auf IoT-Lösungen fokussierte französische Unternehmen Kerlink haben ihre Zusammenarbeit bei der Integration des digitalen MANV-Managementsystems RescueWave in LoRaWAN-basierte Smart-City-Netzwerke bekannt gegeben.

Mit RescueWave hat Vomatec die weltweit erste digitale Plattform geschaffen, die Rettungskräfte bei komplexen Einsatzlagen oder einem Massenanfall von Verletzten (MANV) mit einem digitalen Triage-System und Live-Daten unterstützt. Das System umfasst eine Einsatzführungssoftware und mit Rescue.Nodes kleine intelligente IoT-Geräte, die Rettungskräfte Unfallopfern umhängen und herkömmliche, papierbasierte Patientenanhängekarten ersetzen.

Die Rescue.Nodes übermitteln automatisch verschlüsselte Registrierungs- und Triage-Informationen über Verletzte und deren Standort an die RescueWave-Einsatzsteuerungssoftware. Die dafür benötigten Kommunikationskomponenten stammen von Kerlink und basieren auf einem mobilen LoRaWAN-Netzwerk mit Wirnet iStation-Gateways, die auf Einsatzfahrzeugen montiert sind. Dadurch funktioniert das MANV-Managementsystem auch bei fehlender oder ausgefallener Mobilfunkabdeckung.

Sämtliche Informationen werden an die RescueWave-Server weitergeleitet, die der Einsatzleitung automatisierte Live-Statistiken, elektronische Patientenakten, Ressourcenmanagement und Dispositionsfunktionen bereitstellt, sodass sie fundierte Entscheidungen treffen kann.

Mit ihrer Kooperation wollen Vomatec und Kerlink die Systemintegration weiter vorantreiben und untersuchen, wie im Rahmen von LoRaWan-basierten Smartcity-Lösungen eine großräumige Netzabdeckung erreicht werden kann, um zusätzliche Dienste für das Notfallmanagement realisieren zu können, – etwa durch Schnittstellen zu Leitstellen, Krankenhäusern und Traumazentren.

„RescueWave von Vomatec ist eine hochpräzise, einfach zu implementierende Lösung, die Einsatzkräften hilft, das Chaos bei MANV-Ereignissen zu bewältigen und so die Rettungsprozesse durch Digitalisierung zu beschleunigen“, erklärt Etienne Ghidossi, Key Account Manager bei Kerlink. „In solchen Notsituationen sind die Produkte von Kerlink die erste Wahl, denn ihre bewährte Zuverlässigkeit ist ein Schlüsselfaktor für die Rettung von Menschenleben. Dieses neuartige System ist ein wichtiger Baustein in der wachsenden Smart-Health-Branche.“

„RescueWave bietet in komplexen Situationen von Anfang an schnelle und effektive Unterstützung“, ergänzt Dr. Stephan Heuer, Geschäftsführer bei Vomatec und Miterfinder von RescueWave. „Die digitale Systemlösung ist so konzipiert, dass sie sowohl den Ersthelfern als auch den Einsatzleitern als zentrales Werkzeug dient, von der Triage in der Chaosphase bis zur Patientenversorgung und Transportorganisation. In Kombination mit den robusten und vielseitigen Gateways von Kerlink bietet RescueWave ein höheres Maß an Effizienz und Kontrolle bei MANV-Ereignissen – entscheidende Faktoren bei der Rettung von Menschenleben.“

Auf der Grundlage umfangreicher Forschungsarbeiten und Praxiserfahrungen mit Rettungskräften bietet RescueWave Rettungsdiensten und Behörden ein intelligentes, vernetztes Führungsunterstützungssystem. Dadurch können Smart Cities mit Hilfe von innovativer digitaler Technologie die öffentliche Sicherheit und die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern und so ihrem Ziel näherkommen, in Notsituationen schneller Leben zu retten.

Über Kerlink

Die Kerlink Group ist ein weltweit führender Anbieter von End-to-End-Konnektivitätslösungen für die Entwicklung, den Einsatz und den Betrieb von öffentlichen und privaten Low Power/Wide Area (LPWA)-Internet of Things (IoT)-Netzwerken. Das umfassende Produktportfolio von Kerlink umfasst industrietaugliche und branchenführende Netzwerklösungen, Betriebs- und Verwaltungssoftware, Mehrwertanwendungen und professionelle Dienstleistungen, die aus einer umfassenden Forschungs- und Entwicklungstätigkeit hervorgehen. Kerlink hat sich auf die Entwicklung zukunftssicherer intelligenter IoT-Konnektivität für drei wichtige Bereiche spezialisiert: Smart City & Quality of Life, Smart Building & Industry und Smart Agriculture & Environment. Mehr als 140.000 Kerlink-Installationen sind bei über 350 Kunden in 70 Ländern im Einsatz. Kerlink mit Sitz in Frankreich und Niederlassungen in den USA, Singapur, Indien und Japan ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied der LoRa Alliance und der uCIFI Alliance. Das Unternehmen ist an der Euronext Growth Paris unter dem Symbol ALKLK notiert.

 

Weitere Informationen unter www.kerlink.com

 

Arigon Plus von Vomatec mit neuen Ereignismanagementfunktionen

Bad Kreuznach, 20. Oktober 2021 – Vomatec, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, hat seine Sicherheitsmanagement-Lösung Arigon Plus um zahlreiche neue Funktionen ergänzt. Damit können Verantwortliche Notfalleinsätze noch effizienter gestalten.

Mit der neuesten Version der Sicherheitsmanagement-Lösung Arigon Plus von Vomatec können Anwender das System in Leitstellenstandorte mit unterschiedlichen Zuständigkeiten aufteilen. Sie sind jetzt in der Lage zu bestimmen, welcher Leitstellenstandort für einen anderen Meldungen annimmt und disponiert. Damit können Verantwortliche Einsätze effizienter durchführen.

Zur Übernahme von Einsatzdaten über das in Rheinland-Pfalz einheitlich eingeführte MAÜ-Verfahren (Maschinenlesbare unidirektionale automatische Übergabe) der Leitstellen bietet Arigon Plus eine Schnittstelle zu ISE Cobra. Diese Daten können Anwender beim Anlegen eines neuen Berichtes in die bewährte Berichtsfunktion der Sicherheitsmanagement-Lösung übernehmen und somit Einsatzberichte schneller anfertigen.

Das Modul „Einsatz-Disposition“ erlaubt nun bei der Einsatzeröffnung aus georeferenzierten Meldungen wie zum Beispiel von Personennotrufsystemen die automatische Suche einer Örtlichkeit anhand von Koordinaten. Damit kann die Leitstelle Einsatzkräfte schneller zu Verletzten etwa in Industrieanlagen führen. 

Insgesamt hat Vomatec seine Sicherheitsmanagement-Lösung wesentlich ausgebaut und unter anderem folgende Features integriert:

  • Zugriff auf Flugdaten-System T-Systems FARMS: Leitstellen erhalten damit wertvolle Informationen mit allen notwendigen Daten wie Ankunft- und Abflugzeit, Gate und Parkposition. Dabei findet auch eine Zuordnung zu Örtlichkeiten statt, sodass Leitstellen entsendete Kräfte gezielt lotsen können.
  • Auswertung von SDS-Statusmeldungen und -Textnachrichten: Geknüpft an bestimmte Bedingungen wie Gerätenummer, ITSI sowie Text oder Statuscode können Verantwortliche damit Aktionen automatisieren und somit neue Einsatzmöglichkeiten und Szenarien umsetzen.
  • Textbausteine: Mit definierbaren Textbausteinen können verantwortliche Einsatzprotokolle wesentlich leichter ausfüllen. 

Mit dem modular aufgebauten Sicherheitsmanagementsystem Arigon Plus können Industrie- und KRITIS-Unternehmen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sämtliche für den Katastrophenschutz relevanten Anlagen und Systeme herstellerunabhängig vernetzen. Die Software bietet eine Übersicht über Melder und Kameras und zeigt Alarme, Störungen und Meldungen grafisch in einer Karte. Dank einer dynamischen Verarbeitung von Systemzuständen und aktuellen Daten können Verantwortliche im Einsatzfall schnell und gezielt reagieren. Gleichzeitig dokumentiert Arigon Plus sämtliche Abläufe und verwaltet Meldungseingänge, Geräte, Materialien, Personal und Fuhrpark. Berichte zu Übungen und Einsätzen mit aussagekräftigen Statistiken können Verantwortliche mit nur wenigen Klicks erstellen.

„Mit dem neuesten Update haben wir den Funktionsumfang von Arigon Plus weiter ausgebaut“, sagt Dr. Stephan Heuer, Geschäftsführer von Vomatec. „Mit der Unterstützung von Leitstellenstandorten und wichtigen Schnittstellen bietet unsere Sicherheitsmanagement-Lösung gerade für den KRITIS- und BOS-Bereich eine effiziente Einsatzbearbeitung – mit dem Ziel, Schutz und Rettung von Menschen weiter zu verbessern.“

VOMATEC: Smart Home kann Leben retten

Forschungsprojekt „Intelligente Rettung im Smart Home“ (IRiS) zeigt Potenzial der Technologie für schnelle Rettung durch die Feuerwehr

Bad Kreuznach, 27. Januar 2021. VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, hat gemeinsam mit Wissenschaftlern der Symcon GmbH, der Universität Paderborn sowie dem safety innovation center e.V. in einem groß angelegten Forschungsprojekt untersucht, wie Smart-Home-Technologie Feuerwehren dabei unterstützen kann, im Brandfall schneller Menschenleben zu retten. Dazu wurde für das Forschungsprojekt testweise eine Softwarelösung entwickelt und in der Praxis erprobt, die den Feuerwehren Zugriff auf Daten des Smart Home ermöglicht. Der erfolgreiche Abschluss des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts unterstreicht das Potenzial der von den Projektpartnern gemeinsam entwickelten IRiS-Software.

Bad Kreuznach, 27. Januar 2021. VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, hat gemeinsam mit Wissenschaftlern der Symcon GmbH, der Universität Paderborn sowie dem safety innovation center e.V. in einem groß angelegten Forschungsprojekt untersucht, wie Smart-Home-Technologie Feuerwehren dabei unterstützen kann, im Brandfall schneller Menschenleben zu retten. Dazu wurde für das Forschungsprojekt testweise eine Softwarelösung entwickelt und in der Praxis erprobt, die den Feuerwehren Zugriff auf Daten des Smart Home ermöglicht. Der erfolgreiche Abschluss des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts unterstreicht das Potenzial der von den Projektpartnern gemeinsam entwickelten IRiS-Software.

Drei Jahre haben die Projektpartner gemeinsam geforscht, entwickelt und getestet. Die Ergebnisse sind zukunftsweisend. Mit dem Einsatz der Technologie können Feuerwehren viel Zeit für eine Lagesondierung vor Ort sparen – Zeit, die Leben retten kann, denn im Brandfall zählt jede Minute.

„Noch ist Smart-Home-Technologie nicht so weit verbreitet, dass ein flächendeckender Einsatz der Technologie bei den Feuerwehren sinnvoll umsetzbar wäre“, so Dr. Stephan Heuer, Geschäftsführer der VOMATEC GmbH. „Das kann in wenigen Jahren aber schon ganz anders aussehen. Deshalb sind die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt für uns so wichtig.“

Die von den Projektpartnern entwickelte Software kann der Feuerwehr beispielsweise einen digitalen Grundriss übermitteln, der Informationen zum Aufenthalt von Personen, zur Verrauchung der Räume und steuerbaren Türen, Fenstern oder Beleuchtung enthält. Über eine App erhält die Feuerwehr so schon vor Eintreffen am Einsatzort ein genaues Bild der Lage, kann das Smart Home bei Bedarf steuern und so den Einsatz sehr effizient koordinieren.

Die von den Projektpartnern entwickelte Software kann der Feuerwehr beispielsweise einen digitalen Grundriss übermitteln, der Informationen zum Aufenthalt von Personen, zur Verrauchung der Räume und steuerbaren Türen, Fenstern oder Beleuchtung enthält. Über eine App erhält die Feuerwehr so schon vor Eintreffen am Einsatzort ein genaues Bild der Lage, kann das Smart Home bei Bedarf steuern und so den Einsatz sehr effizient koordinieren.

Im Brandfall alarmiert die gemeinsam von den Projektpartnern konzipierte IRiS-Software automatisch die Bewohner, kann das Licht einschalten oder Türen beim Eintreffen der Feuerwehr entriegeln. Auch komplexere Aufgaben, wie das Lenken des Rauchs oder die genaue Lokalisierung anwesender Personen, kann die Software übernehmen.

Hohe Datenschutzanforderungen

Besonderes Augenmerk lag im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Thema Datenschutz. Eine eigene Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit den Fragestellungen, die sich aus dem Einsatz der IRiS-Software ergeben. „Klar war von Anfang an, dass die Feuerwehr tatsächlich nur im Brandfall Zugriff auf die Daten erhalten darf“, erläutert Christian Hanz, Produktmanager bei VOMATEC.

Erfolgreiche Praxistests

Feuerwehren aus Borchen und Paderborn sowie das Institut der Feuerwehr NRW (IdF NRW) haben die Software in realitätsnahen Testumgebungen ausgiebig geprüft. „IRiS ist keine bloße Idee oder ein abstraktes Konzept, sondern eine Software, die von Feuerwehrkräften in der Praxis erprobt wurde“, betont Christian Hanz.

Austausch mit Vertretern der Smart-Home-Branche

Zum Abschluss des Projektes diskutierten die Projektteilnehmer mit Feuerwehren und Vertretern der Smart-Home-Branche über die Ergebnisse des Projektes. Dabei ging es insbesondere darum, welche Voraussetzungen und Standards sowohl technisch als auch organisatorisch auf beiden Seiten geschaffen werden müssen, damit die Technologie in Zukunft tatsächlich zum Einsatz kommen kann.

„Die Digitalisierung von Infrastrukturen, Endgeräten und Services in Gebäuden nimmt immer weiter zu, gerade auch im gewerblichen Bereich, erklärt Dr. Stephan Heuer. „Für uns lassen sich viele Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt auch für die Weiterentwicklung unserer Software für Sicherheits- und Gefahrenmanagement Arigon Plus nutzen. Damit können langfristig auch Werkfeuerwehren und Sicherheitsverantwortliche von den Forschungsergebnissen profitieren.“

 

VOMATEC ist AWS Social Impact Partner of the Year 2020

  • Auszeichnung des AWS Partner Netzwerks (APN) in der DACH-Region für die VOMATEC-Lösung Rescue.CoronaAkut
  • Cloudbasierte Krisenmanagement-Plattform zur Bewältigung der Pandemie

Bad Kreuznach, 25. November 2020. VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, ist von AWS für seine Lösung Rescue.CoronaAkut als „AWS Social Impact Partner of the Year 2020“ in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ausgezeichnet worden. Mit der Auszeichnung würdigt das AWS Partner Netzwerk jährlich spezialisierte cloudbasierte Lösungen, die der Zusammenarbeit dienen. Mit Rescue.CoronaAkut können Krisenstäbe oder Gesundheitsämter jederzeit die aktuelle Anzahl der COVID-19-Betroffenen, Schweregrad der Erkrankung, Ort der Behandlung (häusliche Quarantäne, Krankenhaus bzw. Intensivstation) und die aktuell verfügbaren Bettenkapazitäten einsehen und so fundierte Entscheidungen im Rahmen des weiteren Krisenmanagements treffen. Damit können Gesundheitsämter Ressourcen effektiv verwalten und die Überlebenschancen von Patienten mit schweren Krankheitsverläufen verbessern. VOMATEC hatte im Frühjahr innerhalb weniger Wochen seine Lösung RescueWave auf die Erfordernisse des Pandemiemanagements angepasst und sie Krisenstäben und Gesundheitsämtern über Amazon Web Services kostenlos bereitgestellt.

„Transparenz und Zusammenarbeit sind in der Pandemiebekämpfung der Schlüssel zum Erfolg – und genau das ermöglichen wir mit unserer Lösung“, so Dr. Stephan Heuer, Geschäftsführer der VOMATEC GmbH. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Sie ist eine Anerkennung für die herausragende Arbeit unseres Entwicklerteams, das gemeinsam mit der antwortING PartGmbB. Rescue.CoronaAkut in kürzester Zeit an den Start gebracht hat.“

Spezialisierte Krisenmanagementlösung zur Pandemiebewältigung

Rescue.CoronaAkut basiert auf der digitalen MANV (Massenanfall von Verletzten)-Lösung RescueWave von VOMATEC, die in mehreren Städten und Landkreisen in Deutschland bereits erfolgreich im Einsatz ist. Rescue.CoronaAkut ist vollständig cloudbasiert und kann daher sofort ohne Installationsaufwand geräte- und ortsunabhängig überall dort genutzt werden, wo ein Internetzugang zur Verfügung steht. Die Lösung wird in Europa gehostet und entspricht damit hohen Datenschutzanforderungen.

Krisenmanagement mit Anbindung von Ärzten, Laboren und Kliniken

Rescue.Corona.Akut ermöglicht die Zusammenarbeit von Gesundheitsämtern, Ärzten, Laboren, Krankenhäusern und Krisenstäben in den Städten und Gemeinden, um durch gemeinsames, schnelles Handeln die Pandemie einzudämmen.

Ärzte, Labore sowie mobile Teststationen melden COVID-19-Infektionen und Erkrankungen an das Gesundheitsamt der jeweiligen Stadt oder des Landkreises. Das Gesundheitsamt erfasst zentral die Daten. Dort bereits vorhandene digitale Patientendaten können über optionale Schnittstellen mühelos importiert werden. Neue Patienten können auch manuell einfach und schnell inklusive Symptomen und Schweregrad der Erkrankung über den WebClient erfasst und Behandlungsorten (häusliche Quarantäne bzw. lokale Krankenhäuser) zugewiesen werden.

Die aktuell verfügbaren Bettenkapazitäten (u. a. Intensiv- oder Beatmungsplätze) werden bei einer Patientenzuteilung automatisch angepasst und fortlaufend mit den Meldungen der Krankenhäuser im Verantwortungsgebiet abgeglichen. Krankenhäuser können Kapazitäten jederzeit auch über den WebClient in Echtzeit anpassen.

Krisenstäbe haben somit jederzeit einen validen Datenstand über Infektionen, tatsächliche COVID-19-Erkrankungen, Todesfälle und verfügbare Behandlungskapazitäten. Mithilfe der Kartendarstellung kann der Krisenstab darüber hinaus z. B. Infektionshotspots von Betroffenen in häuslicher Quarantäne erkennen und über weitere Maßnahmen entscheiden. Die Echtzeitstatistik kann zur Beurteilung der Lage, als Übersicht für Besprechungen, sowie als Grundlage für Statements und Pressemitteilungen genutzt werden.

Die Patientendatenbank von Rescue.CoronaAkut lässt sich nach allen wesentlichen Merkmalen filtern. So kann das Gesundheitsamt beispielsweise im Rahmen der Kontaktverfolgung schnell und gezielt nach bestimmten Personen suchen.

 

Digitale Krisenmanagement Struktur

Als cloudbasierte Lösung ermöglicht Rescue.CoronaAkut eine flexible Krisenmanagement-Struktur mit Einteilung in Regionen, Gebietskörperschaften oder Abteilungen. Damit können Ressourcen wie z. B. Klinikkapazitäten oder auch Patienten aufgeteilt werden, um die Krise gemeinsam besser zu bewältigen.

„Mit Rescue.CoronaAkut arbeiten alle an der Pandemiebewältigung Beteiligten auf einer gemeinsamen Plattform. Das erhöht die Transparenz, eliminiert doppelte Datenhaltung und beschleunigt Prozesse signifikant. Damit können gerade in Hotspots schneller fundierte Entscheidungen auf Basis der aktuellen Daten getroffen werden. Und diese schnellen, fundierten Entscheidungen werden wir brauchen, um die zweite Welle zu bewältigen“, so Dr. Stephan Heuer abschließend.

Weitere Informationen zu Rescue.CoronaAkut erhalten Krisenstäbe und Gesundheitsämter der Städte und Landkreise im Internet unter www.rescuewave.de/corona/ oder per E-Mail an corona-akut@rescuewave.de.

 

Rescue.CoronaAkut

Kostenlose COVID-19-Krisenstabssoftware für Landkreise und kreisfreie Städte

Bettenkapazitäten, Krankheitsstand, häusliche Quarantäne:

Zentrale Corona-Software verschafft Krisenstäben und Gesundheitsämtern  Live-Lageüberblick

Informationen in Echtzeit, Live-Überblick über die Lage, eine effiziente Verwaltung von Patienten – über das digitale System Rescue.CoronaAkut können Krisenstäbe, Gesundheitsämter und Leitstellen alle entscheidungsrelevanten Informationen einsehen, um notwendige Entscheidungen schnell treffen und Patienten entsprechend der Bettenkapazitäten in Kliniken zuteilen zu können. Alle aktuellen Zahlen, Daten und Fakten sind für jede Stelle stets zentral zugriffsbereit und verfügbar. Die Webanwendung steht Landkreisen und kreisfreien Städten für die Dauer der Corona-Krise kostenlos zur Verfügung.

In Rescue.CoronaAkut wird die aktuelle Meldekette digital abgebildet: von positiv getesteten Patienten über ihren Verbleib in den Kliniken bzw. die Intensivbehandlungen bis hin zu den Örtlichkeiten wie Fieberambulanz, Drive In, Krankenhaus oder häusliche Quarantäne. Alle pandemierelevanten Schritte werden übersichtlich in georeferenzierten Karten dargestellt. Auch die Bettenkapazitäten werden, entsprechend der Zuteilung auf die Kliniken, in Echtzeit aufgezeigt. Der Krisenstab erhält somit alle wichtigen Fakten; das Gesundheitsamt, die Leitstelle und Politiker sehen live und übersichtlich alle relevanten Zahlen und Daten.

Zur Nutzung der Software ist keine Hardware nötig, die Webanwendung kann einfach von vorhandenen PCs oder mobilen Geräten mit Internetzugriff bedient werden. Die Datenverwaltung kann sicher und geschützt abgewickelt werden.

 

Rescue.CoronaAkut beinhaltet unter anderem:

für Lageüberblick und -Dokumentation:

  • Wie viele Patienten gibt es in den verschiedenen Kategorien (leichte oder schwere Symptomatik, intensivpflichtig oder stationär aufgenommen, …)
  • Wer und wie viele Menschen sind wieder genesen, wie viele verstorben?
  • Wer wird wo behandelt, wer befindet sich wo in Quarantäne?
  • Gibt es Quarantäne-Hotspots, z.B. in einem bestimmten Viertel oder Stadtteil?

zur Ressourcenübersicht:

  • Wie sind die Behandlungskapazitäten in allen Kliniken und (Not-)Krankenhäusern (v.a. an Intensivbetten und Beatmungsgeräten)?
  • Welche Transportmittel stehen wo zur Verfügung, welche sind im Einsatz?
  • Wer muss mit welchen Transportmitteln wohin transportiert werden?
  • Welche Kräfte sind innerhalb des Krisenstabs verfügbar?

Die Nutzer werden per Online-Seminar in das System eingewiesen und im weiteren Verlauf bei Fragen unterstützt. Die technische Projektierung, die Installation, die Einrichtung der Zugänge zum System und der Zugang zum Webservice für die verantwortlichen Stellen sind ebenfalls inklusive. Auf Wunsch werden bestehende Datensätze importiert.

 

Interessiert?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir zeigen Ihnen das System gerne anhand einer Onlinedemonstration mit anschließendem Beratungsgespräch: https://rescuewave.de/corona/

 

Hinweis:

Projektierungen können so lange durchgeführt werden, wie Personalkapazitäten verfügbar sind. Die Anfragen werden bei Verschärfung der Lage ggf. auch nach Hot-Spot-Notwendigkeit abgearbeitet. Gerne informieren wir Sie über den aktuellen Stand.

 

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