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Brandschutz braucht mehr Digitalisierung

Bad Kreuznach, 19. Mai 2022 – Ein effizienter Brandschutz erfordert ein exaktes Lagebild und schnelle Reaktionszeiten. Die Digitalisierung kann dabei eine entscheidende Unterstützung bieten. VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, nennt vier Maßnahmen für einen optimierten Brandschutz.

Die Digitalisierung, Standardisierung und Vernetzung liegen sowohl in der IT als auch in der Telekommunikation im Trend. Diese Entwicklungen werden auch die Sicherheitstechnik zunehmend betreffen, so auch den Brandschutz. VOMATEC nennt vier konkrete Vorteile der Digitalisierung für den vorbeugenden Brandschutz.

1. BIM und digitale Zwillinge

Das Building Information Modeling (BIM) ist in vielen Ländern bereits ein wesentlicher Bestandteil der Gebäudeplanung. Auch in Deutschland wird BIM aufgrund der vielfältigen Vorteile künftig eine wichtige Rolle spielen. Mit BIM können sogenannte digitale Zwillinge von Gebäuden erstellt werden, also virtuelle 3D-Modelle, die alle Räumlichkeiten und vorhandenen Gegenstände exakt abbilden. Beim vorbeugenden Brandschutz können Sicherheitsexperten anhand dieser digitalen Zwillinge detaillierte Simulationen erstellen, etwa im Hinblick auf mögliche Personenströme im Brandfall bei der Gebäuderäumung. Auf dieser Informationsbasis können die Taktik von Löschtrupps oder die Fluchtwegeplanung verbessert und so insgesamt Evakuierungsmaßnahmen optimiert werden.

2. Dynamische Feuerwehrlaufkarten

Status quo in Deutschland sind statische Feuerwehrlaufkarten in Papierform, die Informationen wie Gebäudeübersicht, Meldergruppen, Sprinklerzentralen oder Zugangs- und Fluchtwege enthalten. Ein wichtiger Entwicklungsschritt wären hier dynamische Feuerwehrlaufkarten, die Echtzeitinformationen bieten, zum Beispiel aktuelle Daten von Brandmeldern, Videosystemen oder IoT-Geräten. Basierend hierauf können Einsatzkräfte dann bessere Angriffspunkte und Fluchtwege ermitteln. Nicht immer ist schließlich der kürzeste Fluchtweg auch der beste. Die momentan statischen Prozesse können so abgelöst werden. Sie führen vielfach dazu, dass zum Beispiel die Laufwege von Rettungskräften und Flüchtenden kollidieren. Dadurch werden Löscharbeiten und Evakuierungen behindert. Idealerweise sind die Feuerwehreinsatzkräfte zur Unterstützung sogar mit Tablets ausgestattet, auch wenn das eine eher mittel- oder langfristige Vision ist.

3. Videoüberwachung

Der Nutzen von Videosystemen im Brandfall steht außer Frage. Durch die Videoüberwachung erhalten Einsatzkräfte zielgenaue Informationen für Rettungsaktivitäten in Echtzeit. Videosysteme sind auch ein Beispiel für die zunehmende Standardisierung in der Sicherheitstechnik. ONVIF (Open Network Video Interface Forum) hat sich hier als der De-facto-Standard herauskristallisiert, der von fast allen Herstellern von Videokameras inzwischen unterstützt wird. Damit ist zum einen eine Kompatibilität unterschiedlicher Systeme gewährleistet und zum anderen eine problemlose Anbindung an Gefahrenmanagementsysteme.

4. Personenerfassung durch Zutrittskontrolle und Melder 

Entscheidend für schnelle Evakuierungsmaßnahmen im Falle eines Brandes ist die genaue Kenntnis über Anzahl und Ort von Personen in einem Gebäude. Zutrittskontrollsysteme, Präsenzmelder und Bewegungssensoren sind dabei wichtige Hilfsmittel. Auch die Zutrittskontrolle liefert dabei ein Beispiel für die Standardisierung und Vernetzung. Wie bei der Videotechnik der ONVIF-Standard gewinnt hier der OSDP (Open Supervised Device Protocol)-Standard verstärkt an Bedeutung. 

„Noch dominieren in der Sicherheitstechnik proprietäre Lösungen. Aber auch in der klassischen Einbruch- oder Brandmeldetechnik ist der allgemeine Digitalisierungs- und Standardisierungstrend nicht mehr aufzuhalten“, betont Udo Ziemer, Technical Consultant bei VOMATEC. „An einer Digitalisierung in diesen Bereichen führt allein schon deshalb kein Weg vorbei, weil sie Vernetzung von Daten und Einsatzkräften sowie vor allem Geschwindigkeit bietet. Schließlich darf man eines nicht vergessen: Letztlich geht es fast immer um Menschenleben.“ 

 

Katastrophen im Katastrophenfall vermeiden

Bad Kreuznach, 15. März 2022 – Ein detaillierter Lageüberblick, ein durchgängiger Informationsfluss und eine hohe Geschwindigkeit sind im Katastrophenfall unverzichtbar. VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, nennt vier zentrale Bestandteile eines effizienten digitalen Systems, das die Gefahr von Katastrophen im Katastrophenfall minimiert.

Großschadensereignisse wie Zugunglücke, Massenkarambolagen oder Flutkatastrophen stellen Einsatzkräfte vor gravierende Herausforderungen. Eine wirkungsvolle Reaktion auf solche Situationen ist gewährleistet, wenn ein Einsatzmanagement-System Verantwortliche dabei unterstützt, schnellstmöglich zielgerichtete Entscheidungen zu treffen. So können die Reaktionszeiten aller Beteiligten in einem Katastrophenszenario drastisch verkürzt werden: von der Sichtung in der Chaosphase über die Patientenversorgung bis hin zur Transportorganisation.

Für die effiziente Einsatzführung und Bewältigung von MANV (Massenanfall von Verletzten)-Lagen durch Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz sind nach VOMATEC vor allem vier Punkte entscheidend:

1. Echtzeitlagebilder

Das A und O bei komplexen MANV-Einsatzlagen ist ein klares Echtzeitlagebild. Zum einen gehört dazu die Bestandsaufnahme der generellen Lage und Situation vor Ort. Relevante Informationen sind etwa Geo- und Lagedaten, Daten zu Gebäuden und Infrastruktur oder auch Wetterdaten. Zum anderen müssen die Anzahl, der Zustand und die Positionen der gesichteten Betroffenen ermittelt sein. Nicht zuletzt geht es bei einem Echtzeitlagebild auch um die Erfassung derjenigen Personen, die priorisiert zu versorgen sind. 

2. Patientenerfassung und -versorgung

In Krisensituationen kommt es immer auch auf die Geschwindigkeit an. Manuelle Prozesse und Arbeitsschritte sind dabei hinderlich, außerdem sind sie fehleranfällig. Sie sollten also auf ein Minimum reduziert werden. Ein Beispiel dafür ist die Eliminierung papierbasierter Verfahren. Herkömmlicherweise statten Rettungskräfte Unfallopfer mit Patientenanhängekarten oder Armbändern aus. Diese Vorgehensweise behindert eine zügige Kategorisierung und Priorisierung von Verletzten – und infolgedessen auch eine zielgerichtete Verteilung von Personen nach Verletzungsmustern auf bestimmte Kliniken. Mit einer digitalen Lösung und der Nutzung moderner IoT-Geräte hingegen ist eine effiziente, reibungslose und automatische Weiterleitung von Informationen über einen Patienten – wie einer Verdachtsdiagnose – an Einsatzkräfte oder die Einsatzleitung möglich.

3. Unterstützung der Einsatzleitung

Durch eine automatische Übertragung von Sichtungsergebnissen haben die Einsatzleitung und Abschnittsleitungen zu jeder Zeit Zugriff auf aktuelle Daten wie Angaben zu Personen, medizinischen Erstmaßnahmen oder Transportmöglichkeiten. Auf dieser validen Datenbasis können Führungskräfte dann frühzeitig Absprachen und konkrete Entscheidungen treffen.

4. Transportorganisation 

Ein Einsatzsystem muss zudem eine effiziente Zuteilung von Patientinnen und Patienten auf adäquate Kliniken unterstützen. Effizient bedeutet auch, dass eine Priorisierung vorhanden ist, also die schwer verletzten Opfer identifiziert sind und damit zuerst versorgt werden können. Damit werden auch Ressourcen und Transportmittel wirksam eingesetzt.

Die vier Grundkomponenten eines Einsatzmanagement-Systems zeigen eines in aller Deutlichkeit: An einer weitgehenden Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen führt kein Weg vorbei. Nur so kann auch eine auf Echtzeitinformationen basierende Fakten- und Datenlage genutzt werden, die die Gefahr von Katastrophen im Katastrophenfall reduziert. Datengetriebene Entscheidungen müssen auch in komplexen Einsatzlagen zum Standard werden – und das nicht nur direkt beim Einsatz, sondern auch bei nachgelagerten Prozessen wie der Datenübergabe für die Aufnahme eines Betroffenen in einer Zielklinik.

„Die Digitalisierung und Automatisierung ermöglichen zuverlässige Entscheidungen in der Lagekommunikation und Einsatzbewältigung – Geschwindigkeit, Effektivität und Effizienz steigen damit. Dies kommt sowohl Einsatzleitungen als auch den zuerst eintreffenden Einsatzkräften zugute“, erklärt Dr. Stephan Heuer, Geschäftsführer bei VOMATEC. „Die Digitalisierung von Prozessen kann damit in letzter Konsequenz auch Leben retten, und zwar schneller, strukturierter und sicherer als es bisher vielfach möglich war.“

Dieses Listicle kann auch unter www.pr-com.de/companies/vomatec abgerufen werden.

Über VOMATEC

Bereits seit 1992 liefert die in Bad Kreuznach ansässige VOMATEC Innovations GmbH integrierte Softwarelösungen für das Sicherheits- und Gefahrenmanagement. Das Unternehmen unterstützt mit seinen Produkten und ganzheitlichen Dienstleistungen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Einrichtungen kritischer Infrastrukturen (KRITIS) sowie den Werkschutz produzierender Unternehmen. Durch die langjährige Expertise im Bereich missionskritischer Softwarelösungen und das umfangreiche Partnernetzwerk von VOMATEC profitieren Kunden von der Erstberatung über die Planungsunterstützung und Projekteinführung bis hin zu Schulungen, Service und Support. 

Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Gemeinsam mit einem internationalen Partnernetzwerk forscht VOMATEC im Auftrag der Bundesregierung und der Europäischen Union an neuen Konzepten und zukunftsweisenden Lösungen für das Sicherheitsmanagement.

Weitere Informationen unter https://vomatec.de

Kontakt

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Marketing Manager

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Das Rettungswesen braucht mehr Digitalisierung

 

Bad Kreuznach, 9. Dezember 2021 – Im Rettungswesen kommt es auf Geschwindigkeit an. Um Rettungskräfte bei komplexen Einsatzlagen optimal zu unterstützen, führt an der Nutzung von digitalen Lösungen kein Weg vorbei. VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, nennt vier Digitalisierungsmöglichkeiten.

Integrierte Softwarelösungen für das Sicherheits- und Gefahrenmanagement unterstützen Verantwortliche wie Einsatzleiter und Einsatzkräfte, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Hierfür ist eine auf Echtzeitinformationen basierende Fakten- und Datenlage entscheidend. Eine weitgehende Digitalisierung aller Prozesse ist hierfür zwingend erforderlich.

Ein Software-gestütztes System für das Einsatzmanagement in komplexen Einsatzlagen oder bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) sollte nach VOMATEC vier Grundanforderungen erfüllen:

1. Digitale Führungsunterstützung für die Einsatzleitung 

Zur Optimierung der Einsätze und der Einsatzstellenorganisation ist eine digitale Führungsunterstützung erforderlich. Mit Software-Lösungen beziehungsweise Software-gestützten Systemen können die Lageerkundung und -beurteilung sowie die Einsatzbearbeitung deutlich beschleunigt und Führungs- und Einsatzkräfte entscheidend unterstützt werden. Bereits in Frühphasen von Einsätzen erhalten Verantwortliche mit solchen Lösungen relevante Informationen über die Situation vor Ort, zum Beispiel mit Geo- beziehungsweise Lagedaten, Daten zu Gebäuden und Infrastruktur oder auch mit Wetterdaten.

2. Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen 

Die Digitalisierung der Prozesse vor Ort ermöglicht durchgängige Informationen, die für Rückmeldungen an die Leitstelle über die Lage oder auch für Nachalarmierungen genutzt werden können. Digitalisierung bietet aber nur dann einen Mehrwert, wenn sie auch mit Automatisierung einhergeht, das heißt, wenn Daten automatisch erhoben und in strukturierter Form geliefert werden sowie bestimmte Prozessschritte automatisiert ablaufen. So können die Effizienz erhöht und manuelle Fehlerquellen vermieden werden. Ein Beispiel für die Digitalisierung sind intelligente IoT-Geräte, die Rettungskräfte Unfallopfern umhängen und herkömmliche, nicht vernetzte Patientenanhängekarten ersetzen. Dadurch wird eine zügige Kategorisierung und Priorisierung von Verletzten, die automatische Erstellung von Statistiken sowie eine zielgerichtete Verteilung von Personen nach Verletzungsmustern auf bestimmte Kliniken ermöglicht.

3. Digitalisierung der Infrastruktur und Datenvernetzung

Wichtig ist auch die Digitalisierung der Infrastruktur mit einer Vernetzung der Datenlandschaft und Beseitigung von Medienbrüchen. Die Verknüpfung verschiedener Systeme, die Leitstellen und Einsatzkräfte vor Ort nutzen, und die Datenweitergabe führen zu einer deutlichen Prozessoptimierung. Dadurch wird die bei überregionalen Ereignissen notwendige Koordination mehrerer Einsatzstäbe erleichtert. Auch die Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen kann so optimiert werden.

4. Nutzung resilienter Systeme

Robustheit und Ausfallsicherheit sind unverzichtbare Kriterien für Systeme in der Gefahrenabwehr. Dies bedeutet zum einen, dass Infrastruktur und Services redundant ausgelegt sind, sodass bestimmte Ausfälle kompensiert werden können. Zum anderen muss auch die Verfügbarkeit einer digitalen Lösung gewährleistet sein. Dabei ist gerade bei Vor-Ort-Einsätzen, die vielfach immer noch unzureichende Mobilfunkabdeckung zu beachten. Idealerweise unterstützen digitale Systeme deshalb auch verschiedene Kommunikationskanäle oder sogar eine autarke Kommunikation. Wird ein eigenes mobiles Netzwerk – etwa mit auf Einsatzfahrzeugen montierten Kommunikationsknoten – genutzt, ist eine Funktionsweise auch unabhängig von Online-Services sichergestellt. 

„Führungs- und Einsatzkräfte müssen im Rettungsdienst und Katastrophenschutz schnelle und zuverlässige Entscheidungen treffen. Die Digitalisierung bietet hier ein enormes Potenzial. Der Einsatz von digitalen Lösungen führt zu einer höheren Effizienz und Effektivität, und zwar durch bessere Entscheidungsgrundlagen und beschleunigte Reaktionszeiten“, erklärt Dr. Stephan Heuer, Geschäftsführer bei VOMATEC. „Ein vorrangiges Ziel ist die Verkürzung des Prähospitalzeitintervalls für kritisch verletzte Patienten. In letzter Konsequenz kann Digitalisierung damit Leben retten“.

 

Vomatec und Kerlink kooperieren beim digitalen Notfallmanagement für Smart Cities

Bad Kreuznach, 11. November 2021 Vomatec, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, und das auf IoT-Lösungen fokussierte französische Unternehmen Kerlink haben ihre Zusammenarbeit bei der Integration des digitalen MANV-Managementsystems RescueWave in LoRaWAN-basierte Smart-City-Netzwerke bekannt gegeben.

Mit RescueWave hat Vomatec die weltweit erste digitale Plattform geschaffen, die Rettungskräfte bei komplexen Einsatzlagen oder einem Massenanfall von Verletzten (MANV) mit einem digitalen Triage-System und Live-Daten unterstützt. Das System umfasst eine Einsatzführungssoftware und mit Rescue.Nodes kleine intelligente IoT-Geräte, die Rettungskräfte Unfallopfern umhängen und herkömmliche, papierbasierte Patientenanhängekarten ersetzen.

Die Rescue.Nodes übermitteln automatisch verschlüsselte Registrierungs- und Triage-Informationen über Verletzte und deren Standort an die RescueWave-Einsatzsteuerungssoftware. Die dafür benötigten Kommunikationskomponenten stammen von Kerlink und basieren auf einem mobilen LoRaWAN-Netzwerk mit Wirnet iStation-Gateways, die auf Einsatzfahrzeugen montiert sind. Dadurch funktioniert das MANV-Managementsystem auch bei fehlender oder ausgefallener Mobilfunkabdeckung.

Sämtliche Informationen werden an die RescueWave-Server weitergeleitet, die der Einsatzleitung automatisierte Live-Statistiken, elektronische Patientenakten, Ressourcenmanagement und Dispositionsfunktionen bereitstellt, sodass sie fundierte Entscheidungen treffen kann.

Mit ihrer Kooperation wollen Vomatec und Kerlink die Systemintegration weiter vorantreiben und untersuchen, wie im Rahmen von LoRaWan-basierten Smartcity-Lösungen eine großräumige Netzabdeckung erreicht werden kann, um zusätzliche Dienste für das Notfallmanagement realisieren zu können, – etwa durch Schnittstellen zu Leitstellen, Krankenhäusern und Traumazentren.

„RescueWave von Vomatec ist eine hochpräzise, einfach zu implementierende Lösung, die Einsatzkräften hilft, das Chaos bei MANV-Ereignissen zu bewältigen und so die Rettungsprozesse durch Digitalisierung zu beschleunigen“, erklärt Etienne Ghidossi, Key Account Manager bei Kerlink. „In solchen Notsituationen sind die Produkte von Kerlink die erste Wahl, denn ihre bewährte Zuverlässigkeit ist ein Schlüsselfaktor für die Rettung von Menschenleben. Dieses neuartige System ist ein wichtiger Baustein in der wachsenden Smart-Health-Branche.“

„RescueWave bietet in komplexen Situationen von Anfang an schnelle und effektive Unterstützung“, ergänzt Dr. Stephan Heuer, Geschäftsführer bei Vomatec und Miterfinder von RescueWave. „Die digitale Systemlösung ist so konzipiert, dass sie sowohl den Ersthelfern als auch den Einsatzleitern als zentrales Werkzeug dient, von der Triage in der Chaosphase bis zur Patientenversorgung und Transportorganisation. In Kombination mit den robusten und vielseitigen Gateways von Kerlink bietet RescueWave ein höheres Maß an Effizienz und Kontrolle bei MANV-Ereignissen – entscheidende Faktoren bei der Rettung von Menschenleben.“

Auf der Grundlage umfangreicher Forschungsarbeiten und Praxiserfahrungen mit Rettungskräften bietet RescueWave Rettungsdiensten und Behörden ein intelligentes, vernetztes Führungsunterstützungssystem. Dadurch können Smart Cities mit Hilfe von innovativer digitaler Technologie die öffentliche Sicherheit und die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern und so ihrem Ziel näherkommen, in Notsituationen schneller Leben zu retten.

Über Kerlink

Die Kerlink Group ist ein weltweit führender Anbieter von End-to-End-Konnektivitätslösungen für die Entwicklung, den Einsatz und den Betrieb von öffentlichen und privaten Low Power/Wide Area (LPWA)-Internet of Things (IoT)-Netzwerken. Das umfassende Produktportfolio von Kerlink umfasst industrietaugliche und branchenführende Netzwerklösungen, Betriebs- und Verwaltungssoftware, Mehrwertanwendungen und professionelle Dienstleistungen, die aus einer umfassenden Forschungs- und Entwicklungstätigkeit hervorgehen. Kerlink hat sich auf die Entwicklung zukunftssicherer intelligenter IoT-Konnektivität für drei wichtige Bereiche spezialisiert: Smart City & Quality of Life, Smart Building & Industry und Smart Agriculture & Environment. Mehr als 140.000 Kerlink-Installationen sind bei über 350 Kunden in 70 Ländern im Einsatz. Kerlink mit Sitz in Frankreich und Niederlassungen in den USA, Singapur, Indien und Japan ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied der LoRa Alliance und der uCIFI Alliance. Das Unternehmen ist an der Euronext Growth Paris unter dem Symbol ALKLK notiert.

 

Weitere Informationen unter www.kerlink.com

 

Arigon Plus von Vomatec mit neuen Ereignismanagementfunktionen

Bad Kreuznach, 20. Oktober 2021 – Vomatec, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, hat seine Sicherheitsmanagement-Lösung Arigon Plus um zahlreiche neue Funktionen ergänzt. Damit können Verantwortliche Notfalleinsätze noch effizienter gestalten.

Mit der neuesten Version der Sicherheitsmanagement-Lösung Arigon Plus von Vomatec können Anwender das System in Leitstellenstandorte mit unterschiedlichen Zuständigkeiten aufteilen. Sie sind jetzt in der Lage zu bestimmen, welcher Leitstellenstandort für einen anderen Meldungen annimmt und disponiert. Damit können Verantwortliche Einsätze effizienter durchführen.

Zur Übernahme von Einsatzdaten über das in Rheinland-Pfalz einheitlich eingeführte MAÜ-Verfahren (Maschinenlesbare unidirektionale automatische Übergabe) der Leitstellen bietet Arigon Plus eine Schnittstelle zu ISE Cobra. Diese Daten können Anwender beim Anlegen eines neuen Berichtes in die bewährte Berichtsfunktion der Sicherheitsmanagement-Lösung übernehmen und somit Einsatzberichte schneller anfertigen.

Das Modul „Einsatz-Disposition“ erlaubt nun bei der Einsatzeröffnung aus georeferenzierten Meldungen wie zum Beispiel von Personennotrufsystemen die automatische Suche einer Örtlichkeit anhand von Koordinaten. Damit kann die Leitstelle Einsatzkräfte schneller zu Verletzten etwa in Industrieanlagen führen. 

Insgesamt hat Vomatec seine Sicherheitsmanagement-Lösung wesentlich ausgebaut und unter anderem folgende Features integriert:

  • Zugriff auf Flugdaten-System T-Systems FARMS: Leitstellen erhalten damit wertvolle Informationen mit allen notwendigen Daten wie Ankunft- und Abflugzeit, Gate und Parkposition. Dabei findet auch eine Zuordnung zu Örtlichkeiten statt, sodass Leitstellen entsendete Kräfte gezielt lotsen können.
  • Auswertung von SDS-Statusmeldungen und -Textnachrichten: Geknüpft an bestimmte Bedingungen wie Gerätenummer, ITSI sowie Text oder Statuscode können Verantwortliche damit Aktionen automatisieren und somit neue Einsatzmöglichkeiten und Szenarien umsetzen.
  • Textbausteine: Mit definierbaren Textbausteinen können verantwortliche Einsatzprotokolle wesentlich leichter ausfüllen. 

Mit dem modular aufgebauten Sicherheitsmanagementsystem Arigon Plus können Industrie- und KRITIS-Unternehmen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sämtliche für den Katastrophenschutz relevanten Anlagen und Systeme herstellerunabhängig vernetzen. Die Software bietet eine Übersicht über Melder und Kameras und zeigt Alarme, Störungen und Meldungen grafisch in einer Karte. Dank einer dynamischen Verarbeitung von Systemzuständen und aktuellen Daten können Verantwortliche im Einsatzfall schnell und gezielt reagieren. Gleichzeitig dokumentiert Arigon Plus sämtliche Abläufe und verwaltet Meldungseingänge, Geräte, Materialien, Personal und Fuhrpark. Berichte zu Übungen und Einsätzen mit aussagekräftigen Statistiken können Verantwortliche mit nur wenigen Klicks erstellen.

„Mit dem neuesten Update haben wir den Funktionsumfang von Arigon Plus weiter ausgebaut“, sagt Dr. Stephan Heuer, Geschäftsführer von Vomatec. „Mit der Unterstützung von Leitstellenstandorten und wichtigen Schnittstellen bietet unsere Sicherheitsmanagement-Lösung gerade für den KRITIS- und BOS-Bereich eine effiziente Einsatzbearbeitung – mit dem Ziel, Schutz und Rettung von Menschen weiter zu verbessern.“

VOMATEC: Smart Home kann Leben retten

Forschungsprojekt „Intelligente Rettung im Smart Home“ (IRiS) zeigt Potenzial der Technologie für schnelle Rettung durch die Feuerwehr

Bad Kreuznach, 27. Januar 2021. VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, hat gemeinsam mit Wissenschaftlern der Symcon GmbH, der Universität Paderborn sowie dem safety innovation center e.V. in einem groß angelegten Forschungsprojekt untersucht, wie Smart-Home-Technologie Feuerwehren dabei unterstützen kann, im Brandfall schneller Menschenleben zu retten. Dazu wurde für das Forschungsprojekt testweise eine Softwarelösung entwickelt und in der Praxis erprobt, die den Feuerwehren Zugriff auf Daten des Smart Home ermöglicht. Der erfolgreiche Abschluss des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts unterstreicht das Potenzial der von den Projektpartnern gemeinsam entwickelten IRiS-Software.

Bad Kreuznach, 27. Januar 2021. VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, hat gemeinsam mit Wissenschaftlern der Symcon GmbH, der Universität Paderborn sowie dem safety innovation center e.V. in einem groß angelegten Forschungsprojekt untersucht, wie Smart-Home-Technologie Feuerwehren dabei unterstützen kann, im Brandfall schneller Menschenleben zu retten. Dazu wurde für das Forschungsprojekt testweise eine Softwarelösung entwickelt und in der Praxis erprobt, die den Feuerwehren Zugriff auf Daten des Smart Home ermöglicht. Der erfolgreiche Abschluss des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts unterstreicht das Potenzial der von den Projektpartnern gemeinsam entwickelten IRiS-Software.

Drei Jahre haben die Projektpartner gemeinsam geforscht, entwickelt und getestet. Die Ergebnisse sind zukunftsweisend. Mit dem Einsatz der Technologie können Feuerwehren viel Zeit für eine Lagesondierung vor Ort sparen – Zeit, die Leben retten kann, denn im Brandfall zählt jede Minute.

„Noch ist Smart-Home-Technologie nicht so weit verbreitet, dass ein flächendeckender Einsatz der Technologie bei den Feuerwehren sinnvoll umsetzbar wäre“, so Dr. Stephan Heuer, Geschäftsführer der VOMATEC GmbH. „Das kann in wenigen Jahren aber schon ganz anders aussehen. Deshalb sind die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt für uns so wichtig.“

Die von den Projektpartnern entwickelte Software kann der Feuerwehr beispielsweise einen digitalen Grundriss übermitteln, der Informationen zum Aufenthalt von Personen, zur Verrauchung der Räume und steuerbaren Türen, Fenstern oder Beleuchtung enthält. Über eine App erhält die Feuerwehr so schon vor Eintreffen am Einsatzort ein genaues Bild der Lage, kann das Smart Home bei Bedarf steuern und so den Einsatz sehr effizient koordinieren.

Die von den Projektpartnern entwickelte Software kann der Feuerwehr beispielsweise einen digitalen Grundriss übermitteln, der Informationen zum Aufenthalt von Personen, zur Verrauchung der Räume und steuerbaren Türen, Fenstern oder Beleuchtung enthält. Über eine App erhält die Feuerwehr so schon vor Eintreffen am Einsatzort ein genaues Bild der Lage, kann das Smart Home bei Bedarf steuern und so den Einsatz sehr effizient koordinieren.

Im Brandfall alarmiert die gemeinsam von den Projektpartnern konzipierte IRiS-Software automatisch die Bewohner, kann das Licht einschalten oder Türen beim Eintreffen der Feuerwehr entriegeln. Auch komplexere Aufgaben, wie das Lenken des Rauchs oder die genaue Lokalisierung anwesender Personen, kann die Software übernehmen.

Hohe Datenschutzanforderungen

Besonderes Augenmerk lag im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Thema Datenschutz. Eine eigene Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit den Fragestellungen, die sich aus dem Einsatz der IRiS-Software ergeben. „Klar war von Anfang an, dass die Feuerwehr tatsächlich nur im Brandfall Zugriff auf die Daten erhalten darf“, erläutert Christian Hanz, Produktmanager bei VOMATEC.

Erfolgreiche Praxistests

Feuerwehren aus Borchen und Paderborn sowie das Institut der Feuerwehr NRW (IdF NRW) haben die Software in realitätsnahen Testumgebungen ausgiebig geprüft. „IRiS ist keine bloße Idee oder ein abstraktes Konzept, sondern eine Software, die von Feuerwehrkräften in der Praxis erprobt wurde“, betont Christian Hanz.

Austausch mit Vertretern der Smart-Home-Branche

Zum Abschluss des Projektes diskutierten die Projektteilnehmer mit Feuerwehren und Vertretern der Smart-Home-Branche über die Ergebnisse des Projektes. Dabei ging es insbesondere darum, welche Voraussetzungen und Standards sowohl technisch als auch organisatorisch auf beiden Seiten geschaffen werden müssen, damit die Technologie in Zukunft tatsächlich zum Einsatz kommen kann.

„Die Digitalisierung von Infrastrukturen, Endgeräten und Services in Gebäuden nimmt immer weiter zu, gerade auch im gewerblichen Bereich, erklärt Dr. Stephan Heuer. „Für uns lassen sich viele Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt auch für die Weiterentwicklung unserer Software für Sicherheits- und Gefahrenmanagement Arigon Plus nutzen. Damit können langfristig auch Werkfeuerwehren und Sicherheitsverantwortliche von den Forschungsergebnissen profitieren.“

 

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