In vielen Feuerwehren läuft die Kommunikation bis heute über WhatsApp-Gruppen, Mail-Verteiler oder mündliche Weitergabe statt über eine digitale Feuerwehr-Kommunikation mit klarer Struktur. Dienstliche Anweisungen vermischen sich dort mit privaten Nachrichten, ältere Meldungen verschwinden im Verlauf und niemand kann verlässlich sagen, welche Information noch gilt. Für die Führungsebene bedeutet das: Wichtige Anweisungen kommen nicht sicher bei allen an, für die Mannschaft: Unsicherheit darüber, was aktuell zu beachten ist. Eine strukturierte Informationsverteilung über die Feuerwehr-App löst dieses Problem an der Wurzel, statt es durch noch mehr Nachrichten zu verschärfen. Wie ein solcher Kanal in der Praxis aussehen kann und welche Rolle Gültigkeitszeiträume und Priorisierung dabei spielen, zeigt der vertiefende Beitrag zum Thema.