ARIGON Produkticon ARIGON

Managementsystem für die operative Resilienz von KRITIS Betreibern

Erfüllen Sie die Resilienzpflicht des KRITIS-Dachgesetzes – mit ARIGON als zentraler Plattform für Lagebild, Ereignismanagement und Einsatzsteuerung.

  • Von der Meldung bis zur Einsatzsteuerung – ohne Systembruch
  • Herstellerunabhängig – offene Architektur, offene Schnittstellen
  • Für KRITIS-Betreiber und Unternehmen mit kritischen Prozessen
Managementsystem für die operative Resilienz von KRITIS Betreibern

ARIGON für KRITIS-Betreiber und Unternehmen mit kritischen Prozessen

ARIGON ist ein PSIM- und Einsatzleitsystem der VOMATEC Innovations GmbH für Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS). Es vereint Ereignismanagement (ARIGON PSIM) und Einsatzsteuerung (ARIGON ELS) auf einer Plattform – ohne den Systembruch zwischen Meldungserfassung und Einsatzsteuerung, der bei getrennten PSIM- und Leitstellensystemen typischerweise entsteht. Dafür führt ARIGON sicherheitsrelevante Informationen aus Brandmelde-, Zutritts- und Videotechnik in einem gemeinsamen Lagebild zusammen, unterstützt die strukturierte Ereignisbearbeitung und dokumentiert alle Maßnahmen revisionssicher – als Nachweisgrundlage für die im KRITIS-Dachgesetz (in Kraft seit 17. März 2026) geforderte operative Resilienz.

ARIGON für KRITIS-Betreiber und Unternehmen mit kritischen Prozessen

Von Prävention hin zu operativer Resilienz

Das KRITIS-Dachgesetz (Stand 17.03.2026, §13) verändert die Anforderungen an Betreiber Kritischer Infrastrukturen grundlegend. Gefordert wird nicht mehr nur Prävention, sondern die Fähigkeit, auch während eines Ereignisses handlungsfähig zu bleiben. ARIGON unterstützt Unternehmen und KRITIS-Betreiber dabei, operative Resilienz praxisnah umzusetzen. Als Managementsystem für operative Resilienz verbindet ARIGON Informationen, Prozesse und Beteiligte auf einer gemeinsamen Plattform – für mehr Transparenz, schnellere Entscheidungen und revisionssichere Dokumentation.

Was bedeutet operative Resilienz?

Das KRITIS-Dachgesetz definiert Resilienz als die Fähigkeit, Vorfälle zu verhindern, sich zu schützen, sie abzuwehren, darauf zu reagieren, ihre Auswirkungen zu begrenzen, sie zu bewältigen und daraus zu lernen. Operative Resilienz beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, kritische Prozesse auch im Ereignisfall aufrechtzuerhalten und Störungen kontrolliert zu bewältigen.

Zusätzlich zur Prävention kommen zur Umsetzung der Resilienzpflicht folgende neue Aspekte hinzu:

  • sicherheitsrelevante Informationen zusammenführen
  • Ereignisse strukturiert bearbeiten
  • Entscheidungen auf einer gemeinsamen Informationsbasis treffen
  • Maßnahmen koordinieren
  • alle Beteiligten einbinden
  • Auswirkungen kontinuierlich bewerten
  • Ereignisse revisionssicher dokumentieren
  • Erkenntnisse systematisch in Verbesserungen überführen.

Die vier Voraussetzungen für operative Resilienz

Operative Resilienz entsteht nicht durch einzelne Softwarelösungen, sondern durch das Zusammenspiel zentraler organisatorischer Fähigkeiten.

Informationen zusammenführen

Alle sicherheitsrelevanten Informationen z.B. aus Brandmelde-, Einbruch-, Zutritts-, Video- und Gebäudetechnik stehen in einem gemeinsamen Lagebild zur Verfügung.

Ereignisse strukturiert bearbeiten

Alarme werden automatisch bewertet, priorisiert und nach definierten Prozessen bearbeitet – inklusive gezielter, dokumentierter Melderab- und -zuschaltung während Bau- und Wartungsarbeiten.

Lagen beherrschen

Verantwortliche behalten jederzeit den Überblick über Ereignisse, Maßnahmen, Ressourcen und Entwicklungen.

Einsätze koordinieren

Aufgaben, Einsatzkräfte und Ressourcen werden zentral gesteuert, dokumentiert und nachvollziehbar koordiniert.

ARIGON - Ihr Sicherheitsmanagement-System, das Informationen, Prozesse und Beteiligte verbindet

ARIGON verbindet Ereignismanagement (ARIGON PSIM) und Einsatzsteuerung (ARIGON ELS) zu einem durchgängigen System für operative Resilienz.

Persönliches Gespräch vereinbaren
Gesetzliche Anforderungen
Umsetzung mit ARIGON

Notfall- und Krisenpläne umsetzen & nachverfolgen

Zentrale Steuerung von Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Bearbeitungsstatus

Gemeinsames Lagebild schaffen

Integration aller sicherheitsrelevanten Systeme

Entscheidungen auf gemeinsamer Informationsbasis

Zentrale Lageübersicht in Echtzeit

Maßnahmen koordinieren & nachverfolgen

Aufgaben zuweisen, Fortschritt überwachen und Eskalationen transparent steuern.

Alle beteiligten Bereiche einbinden

Gemeinsame Plattform für Leitstelle, Werkschutz, Technik und Management

Auswirkungen bewerten

Transparenz über kritische Prozesse

Ereignisse durchgängig dokumentieren & nachweisen

Automatische, revisionssichere Dokumentation von Entscheidungen & Maßnahmen

Kontinuierliche Verbesserung

Reporting, Auswertungen und Lessons Learned

Warum ARIGON für KRITIS Betreiber?

Managementsystem statt Insellösung

Managementsystem statt Insellösung

ARIGON verbindet Sicherheits-, Gebäude- und Einsatzsysteme auf einer gemeinsamen Plattform.

Herstellerunabhängig

Herstellerunabhängig

Integration von Sicherheitssystemen verschiedener Hersteller.

Gemeinsames Lagebild

Gemeinsames Lagebild

Alle sicherheitsrelevanten Informationen in Echtzeit.

Standardisierte Abläufe

Standardisierte Abläufe

Digitale SOPs unterstützen Mitarbeitende auch unter Zeitdruck.

Revisionssichere Dokumentation

Revisionssichere Dokumentation

Automatische Protokollierung aller Maßnahmen und Entscheidungen.

Skalierbar

Skalierbar

Vom Einzelstandort bis zur internationalen Organisation.

Zukunftssicher

Zukunftssicher

Offene Schnittstellen ermöglichen die Integration neuer Technologien und bestehender Infrastrukturen.

Wie resilient ist Ihre Organisation?

Erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch, wie Sie Ihre operative Resilienz stärken, Risiken frühzeitig erkennen und Ihre Sicherheitsprozesse nachhaltig verbessern können.

Persönliches Gespräch vereinbaren

Das KRITIS-Dachgesetz in Kürze

In Kraft seit:

17. März 2026 (Verkündung im Bundesgesetzblatt am 16.03.2026) — setzt die EU-CER-Richtlinie 2022/2557 in deutsches Recht um

Sektoren:

11 Bereiche, u. a. Energie, Transport und Verkehr, Finanz- und Versicherungswesen, Gesundheit, Trink- und Abwasser, Siedlungsabfallentsorgung, IT und Telekommunikation, Ernährung, Weltraum, öffentliche Verwaltung

Registrierungspflicht beim BBK:

innerhalb von 3 Monaten nach Einstufung als kritische Anlage,

Risikoanalyse:

spätestens 9 Monate nach Registrierung

Resilienzmaßnahmen, -plan und Meldewesen:

spätestens 10 Monate nach Registrierung

Zuständige Bundesbehörde:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das als nationale Resilienzbehörde Leitlinien, Vorlagen und Beratung bereitstellt

FAQ Häufige Fragen zu operativer Resilienz und KRITIS-Dachgesetz

Operative Resilienz ist die Fähigkeit einer Organisation, kritische Prozesse während eines Vorfalls aufrechtzuerhalten, Ereignisse strukturiert zu bewältigen und den Regelbetrieb schnell wiederherzustellen. Das KRITIS-Dachgesetz (in Kraft seit 17.3.2026) verpflichtet Betreiber kritischer Anlagen dazu, diese Fähigkeit nachweisbar umzusetzen.

Ja. Das KRITIS-Dachgesetz ist seit 17. März 2026 in Kraft und verpflichtet Betreiber kritischer Anlagen in 11 Sektoren dazu, Resilienzmaßnahmen umzusetzen, sich beim BBK zu registrieren und ihre Handlungsfähigkeit im Ereignisfall sicherzustellen.

Ein Managementsystem für operative Resilienz verbindet Informationen, Ereignismanagement, Lageführung und Einsatzsteuerung auf einer zentralen Plattform.
ARIGON verbindet Ereignismanagement (PSIM) und Einsatzsteuerung (ELS) in einer Plattform statt in getrennten Systemen. Dadurch entsteht ein durchgängiges, revisionssicheres Lagebild – von der ersten Meldung bis zur dokumentierten Maßnahme –, das die Nachweispflichten des KRITIS-Dachgesetzes direkt abbildet.

Betreiber kritischer Anlagen müssen sich innerhalb von drei Monaten nach ihrer Einstufung als kritische Anlage beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) registrieren.

ARIGON unterstützt Betreiber kritischer Infrastrukturen dabei, ein gemeinsames Lagebild aufzubauen, Ereignisse strukturiert zu bearbeiten, Maßnahmen zu koordinieren und alle relevanten Entscheidungen revisionssicher zu dokumentieren. Es verbindet Ereignismanagement (ARIGON PSIM) und Einsatzsteuerung (ARIGON ELS) in einer Plattform – ohne Systembruch zwischen Meldungserfassung und Einsatzsteuerung, wie er bei getrennten PSIM- und Leitstellensystemen typischerweise entsteht.

Mit der Registrierung beginnt die Umsetzungsphase der gesetzlichen Anforderungen. Nach der Registrierung gelten konkrete Fristen, innerhalb derer weitere Schritte erfolgen müssen:

Risikoanalyse: Spätestens 9 Monate nach der Registrierung muss eine Risikoanalyse durchgeführt werden. Dabei werden potenzielle Risiken für die kritischen Dienstleistungen identifiziert, bewertet und die erforderlichen Schutzmaßnahmen abgeleitet.
Resilienzmaßnahmen, Resilienzplan und Meldewesen: Spätestens 10 Monate nach der Registrierung müssen geeignete Resilienzmaßnahmen umgesetzt, ein entsprechender Resilienzplan erstellt und die erforderlichen Prozesse für das Meldewesen etabliert sein.

Um diese Anforderungen nachhaltig zu erfüllen, empfiehlt sich ein strukturiertes Vorgehen: Analysieren Sie zunächst Ihre bestehenden Prozesse, identifizieren Sie Lücken und leiten Sie daraus konkrete Maßnahmen ab. Ein Managementsystem für operative Resilienz unterstützt dabei, Risiken systematisch zu steuern, Maßnahmen nachzuverfolgen und die erforderlichen Nachweise zentral zu dokumentieren.

Unser Tipp: Warten Sie nicht bis zum Ablauf der Fristen. Beginnen Sie frühzeitig mit der Bestandsaufnahme und schaffen Sie eine belastbare Grundlage für Ihre operative Resilienz.