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PMRExpo – die Bandbreite integrierter Sicherheitssysteme

PMRExpo 2022 lädt am 22. - 24. November 2022 zu "Netzwerk sichere Kommunikation" ein.

Die Themenbereiche Digitalisierung und Vernetzung sind aus der Welt der Sicherheitslösungen nicht mehr wegzudenken.

VOMATEC Innovations, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, zeigt neueste und bewährte Lösungen, die Sicherheits-, Einsatz- und Führungskräfte jeden Tag dabei unterstützen, Werte zu schützen und Leben zu retten.

ARIGON® PLUS, eine zentrale Plattform und Bedieneinheit für Sicherheits- und Notfallmanagement in Einsatzzentrale und Leitstelle präsentiert sich mit der neuesten Demo und gibt Ausblick auf künftige Lösungsszenarien: Collaboration für die Einsatzkräfte optimiert die Einsatzbereitschaft nachhaltig u.v.m.

RescueWave®, ein digitales System zur effizienten Einsatzführung und Bewältigung von Großschadenslagen durch Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz darf im Einsatz erlebt werden. Weitere Informationen unter www.rescuewave.de

Schauen Sie vorbei. Wir freuen uns auf Sie am Stand 10.2/A32.

 

Security Essen – Schneller Leben retten!

Security Essen 22 lädt am 20. - 23. September 2022 zum Austausch

Zusammen mit unserem Partner Hikvision zeigen wir, wie durchgängige Digitalisierung und damit Vernetzung besonders dann Effekte erzielen kann, wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen. Welchen Beitrag kann automatisierte Erfassung von Rettungsmitteln in einer Großschadenslage bieten?

RescueWave ist ein digitales System zur effizienten Einsatzführung und Bewältigung von Großschadenslagen durch Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Es unterstützt wichtige Führungsfragen, wie Größe der Lage und Status der Lagesichtung. Gekoppelt mit Nummernschilderkennung können Einsatzlagen schneller strukturiert und Rettungsmittel gezielter angefordert und eingeteilt werden. Mehr unter www.rescuewave.de.

Wir freuen uns auf Sie auf der Security in Essen am Stand 5C17 in Halle 5.

 

10 Sekunden können entscheidend sein

Wie kann man einen Notfall beschreiben – was ist seine Charakteristik? Eine lebensbedrohliche Situation ist unvorhergesehen eingetreten. Ohne sofortige Hilfeleistung sind erhebliche Schäden oder der Tod einer oder mehrerer Personen zu befürchten.

Notfälle sind komplex, haben eine hohe Dynamik und bieten zu unterschiedlichen Lagestadien geringe Informationen – sind also unberechenbar.

Wie können Fehler vermieden werden? Hier kommt der Faktor Mensch, der „Human Factor“, ins Spiel und bewährte Konzepte, die mit Übung und Kommunikation im Ernstfall helfen.

Das Crew Resource Management (CRM) nahm seinen Anfang in den 1970er Jahren, nachdem mehrere Flugzeugabstürze auf „menschliches Versagen“ zurückgeführt wurden. Wesentlich war, dass der „Human Factor“ in das Zentrum der Rettungsmaßnahmen rückte.

Im Sinne der Patientensicherheit, besonders in Krisensituationen oder größeren Katastrophenlagen, ist effektives CRM ein wichtiges Fundament der Sicherheitskultur. Was zählt ist die Gesamtleistung. Wenn eine schwache Komponente enthalten ist, kann die Gesamtleistung nicht zufriedenstellend sein und erzeugt Fehler.

In der Notfallmedizin ist jeder Einzelne mit seinen Fähigkeiten, seiner Ausbildung, als Teammitglied oder in einer Führungsrolle gefragt. Jeder Beteiligte einer Rettungsmannschaft, sollte flexibel ein Team ergänzen oder dann Führung übernehmen können, wenn es die Situation erfordert. Es ist daher essenziell wichtig, dass in „Human Capital“ langfristig investiert wird.

Kommunikation ist der Hauptträger für das CRM eines Teams. Diese Kommunikation muss im Ernstfall trainiert werden und es gibt hilfreiche Konzepte, die sich in der Praxis bewährt haben und eines gemeinsam haben: Die Kräfte innehalten zu lassen, um wörtlich die Pausetaste im Geschehen drücken zu können. Es kostet Überwindung, gerade unter Stress innezuhalten und hierarchische Strukturen zu überwinden, bei Zweifel erneut nachzufragen und eine aktive Rückmeldung vom Teammitglied abzuwarten. 10 Sekunden können hier entscheidend sein.

Die Konzepte möchten helfen, die Situation zu strukturieren, den Tunnelblick erst gar nicht entstehen zu lassen sowie Entscheidungen und Kommunikation im Team möglich zu machen und damit dem „Human Factor“ und möglichen Fehlerquellen zu begegnen.

Schaut z.B. nach den „10 for 10“-, „TEAM Time Out“- oder „Closed Loop“-Konzepten.

Brandschutz braucht mehr Digitalisierung

Bad Kreuznach, 19. Mai 2022 – Ein effizienter Brandschutz erfordert ein exaktes Lagebild und schnelle Reaktionszeiten. Die Digitalisierung kann dabei eine entscheidende Unterstützung bieten. VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, nennt vier Maßnahmen für einen optimierten Brandschutz.

Die Digitalisierung, Standardisierung und Vernetzung liegen sowohl in der IT als auch in der Telekommunikation im Trend. Diese Entwicklungen werden auch die Sicherheitstechnik zunehmend betreffen, so auch den Brandschutz. VOMATEC nennt vier konkrete Vorteile der Digitalisierung für den vorbeugenden Brandschutz.

1. BIM und digitale Zwillinge

Das Building Information Modeling (BIM) ist in vielen Ländern bereits ein wesentlicher Bestandteil der Gebäudeplanung. Auch in Deutschland wird BIM aufgrund der vielfältigen Vorteile künftig eine wichtige Rolle spielen. Mit BIM können sogenannte digitale Zwillinge von Gebäuden erstellt werden, also virtuelle 3D-Modelle, die alle Räumlichkeiten und vorhandenen Gegenstände exakt abbilden. Beim vorbeugenden Brandschutz können Sicherheitsexperten anhand dieser digitalen Zwillinge detaillierte Simulationen erstellen, etwa im Hinblick auf mögliche Personenströme im Brandfall bei der Gebäuderäumung. Auf dieser Informationsbasis können die Taktik von Löschtrupps oder die Fluchtwegeplanung verbessert und so insgesamt Evakuierungsmaßnahmen optimiert werden.

2. Dynamische Feuerwehrlaufkarten

Status quo in Deutschland sind statische Feuerwehrlaufkarten in Papierform, die Informationen wie Gebäudeübersicht, Meldergruppen, Sprinklerzentralen oder Zugangs- und Fluchtwege enthalten. Ein wichtiger Entwicklungsschritt wären hier dynamische Feuerwehrlaufkarten, die Echtzeitinformationen bieten, zum Beispiel aktuelle Daten von Brandmeldern, Videosystemen oder IoT-Geräten. Basierend hierauf können Einsatzkräfte dann bessere Angriffspunkte und Fluchtwege ermitteln. Nicht immer ist schließlich der kürzeste Fluchtweg auch der beste. Die momentan statischen Prozesse können so abgelöst werden. Sie führen vielfach dazu, dass zum Beispiel die Laufwege von Rettungskräften und Flüchtenden kollidieren. Dadurch werden Löscharbeiten und Evakuierungen behindert. Idealerweise sind die Feuerwehreinsatzkräfte zur Unterstützung sogar mit Tablets ausgestattet, auch wenn das eine eher mittel- oder langfristige Vision ist.

3. Videoüberwachung

Der Nutzen von Videosystemen im Brandfall steht außer Frage. Durch die Videoüberwachung erhalten Einsatzkräfte zielgenaue Informationen für Rettungsaktivitäten in Echtzeit. Videosysteme sind auch ein Beispiel für die zunehmende Standardisierung in der Sicherheitstechnik. ONVIF (Open Network Video Interface Forum) hat sich hier als der De-facto-Standard herauskristallisiert, der von fast allen Herstellern von Videokameras inzwischen unterstützt wird. Damit ist zum einen eine Kompatibilität unterschiedlicher Systeme gewährleistet und zum anderen eine problemlose Anbindung an Gefahrenmanagementsysteme.

4. Personenerfassung durch Zutrittskontrolle und Melder 

Entscheidend für schnelle Evakuierungsmaßnahmen im Falle eines Brandes ist die genaue Kenntnis über Anzahl und Ort von Personen in einem Gebäude. Zutrittskontrollsysteme, Präsenzmelder und Bewegungssensoren sind dabei wichtige Hilfsmittel. Auch die Zutrittskontrolle liefert dabei ein Beispiel für die Standardisierung und Vernetzung. Wie bei der Videotechnik der ONVIF-Standard gewinnt hier der OSDP (Open Supervised Device Protocol)-Standard verstärkt an Bedeutung. 

„Noch dominieren in der Sicherheitstechnik proprietäre Lösungen. Aber auch in der klassischen Einbruch- oder Brandmeldetechnik ist der allgemeine Digitalisierungs- und Standardisierungstrend nicht mehr aufzuhalten“, betont Udo Ziemer, Technical Consultant bei VOMATEC. „An einer Digitalisierung in diesen Bereichen führt allein schon deshalb kein Weg vorbei, weil sie Vernetzung von Daten und Einsatzkräften sowie vor allem Geschwindigkeit bietet. Schließlich darf man eines nicht vergessen: Letztlich geht es fast immer um Menschenleben.“ 

 

Mit Sicherheit zurück in die Zukunft – VfS-Kongress in Kassel

Am 10. und 11. Mai 2022 trifft sich die Sicherheitsbranche und diskutiert unter dem Einfluss der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise das Thema Sicherheit neu.

Sicherheit ist kein statisches Konzept, die öffentliche Sicherheit, kritische Infrastrukturen und Trends rund um Gefahrenmanagement-Systeme, Videomanagement, Perimetersicherung u.v.m. entwickeln sich weiter, es gilt, nach vorne zu schauen und sich stetig neu auszurichten.

Udo Ziemer, Senior Consultant von VOMATEC Innovations möchte mit dem Thema „Digitalisierung bei der Bewältigung von Schadenslagen am Beispiel einer MANV-Lage“ für die steigende Wahrscheinlichkeit von Großschadenslagen sensibilisieren – schauen Sie am 10. Mai um 16:15 Uhr im Vortrag vorbei.

Besuchen Sie uns vor Ort – das Team freut sich auf Sie!

 

 

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